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Schneller wieder fit mit BIA

Sport gilt unumstritten als gesund. Dabei hat regelmäßige körperliche Aktivität nicht nur positive Effekte auf Körper und Psyche, sondern senkt auch das Risiko für eine Vielzahl von Erkrankungen. Sport hat jedoch auch seine Schattenseiten. Verletzungen von Bändern, Sehnen, Muskeln und Frakturen gehören bei Profi- und Amateursportlern zur Tagesordnung. Ursächlich dafür sind Fehl- und Überlastungen, ungenügende Vorbereitung sowie äußere Krafteinwirkung. Im Rahmen kompetitiver Sportarten kommt es besonders häufig zu Weichteilverletzungen. Während die Länge der Schonzeit im Amateursport meist irrelevant ist, können zu lange Ausfallzeiten bei Profisportlern weitreichenden Einfluss auf die Karriere nehmen. Aus diesem Grund ist eine engmaschige Betreuung während der Genesung essenziell, um eine schnellstmögliche Wiederaufnahme des Trainings zu ermöglichen und die Wettkampffähigkeit wiederherzustellen.

Zur Diagnose und Einteilung von Weichteilverletzungen sind die Sonografie und Magnetresonanztomografie die Methoden der Wahl. Im weiteren Verlauf stellt die Bioimpedanzanalyse (BIA) mittels seca mBCA eine leicht zugängliche, kostengünstigere und nichtinvasive Methode zur Messung körperlicher Veränderungen und Überwachung der Rehabilitation dar. Der seca mBCA wurde medizinisch validiert und entspricht bei der Messung der einzelnen Körperkompartimente dem jeweiligen Goldstandard. Kleinste Veränderungen der Körperzusammensetzung können so detektiert und Therapieentscheidungen leichter getroffen werden.

Der Nutzen des seca mBCA wird am Beispiel eines 26-jährigen Fußballspielers deutlich, der während eines Spiels eine Achillessehnenruptur erlitten hatte. Die Entscheidung fiel zugunsten einer konservativen Therapie, die eine mehrwöchige Belastungspause erforderte. Die anschließende Aufbauphase wurde regelmäßig mithilfe des seca mBCA kontrolliert, um den optimalen Zeitpunkt zur Wiederaufnahme der regulären Wettkampfteilnahme zu ermitteln. Im Laufe der 22-wöchigen Rehabilitation zeigte sich keine merkliche Veränderung des Körpergewichts. Die BIA konnte hingegen weitreichende körperliche Veränderungen offenlegen. So nahm im trainingsfreien Intervall die relative Fettmasse zu, während der Anteil der Muskelmasse abnahm. Trotz gleichbleibenden Gewichts kam es zu einer unvorteilhaften Verschiebung der Körperzusammensetzung. Das anschließende Aufbautraining konnte diesen Trend umkehren. Die Analyse der Körperzusammensetzung und Bestimmung des relativen Muskelanteils in den einzelnen Gliedmaßen erlaubte eine optimale Trainingsanpassung. Regelmäßige Bioimpedanzanalysen, individualisierte Physiotherapie und Training führten dazu, dass die Körperzusammensetzung zum Ende der Rehabilitationsphase nur wenig vom Zustand vor der Verletzung abwich, sodass ein erfolgreicher Wiedereinstieg in den Spielbetrieb erreicht werden konnte. Der seca mBCA unterstützt die Genesung von Leistungssportlern, indem Therapiemaßnahmen besser auf den individuellen Patienten abgestimmt werden können. Durch die gelieferten Informationen kann die Rehabilitation optimiert und verkürzt sowie der optimale Zeitpunkt der Rückkehr in den Spiel- oder Wettkampfbetrieb bestimmt werden.

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