0800 20 00 005
Kostenlose Hotline

Lifestyle-Veränderung - realistische Ziele, langfristiger Erfolg

Der Jahreswechsel ist für viele Menschen ein Anlass für persönliche Veränderungen. Gerade die letzten Tage des Jahres sind es, die zur Selbstreflexion und zum Schmieden neuer Pläne anregen. Ganz oben auf der Liste der Neujahrsvorsätze steht ein gesünderer Lebensstil. Die meisten wollen abnehmen, mehr Sport treiben, sich gesünder ernähren oder endlich mit dem Rauchen aufhören.


So enthusiastisch die Pläne zu Beginn sind, so schnell werden sie auch wieder verworfen. Nur wenige halten länger als einige Wochen an ihren Vorhaben fest.

Warum verlieren wir aber häufig so schnell die Motivation und fallen wieder in alte Verhaltensweisen zurück?

Psychologen haben dazu eine mögliche Erklärung. Ein großes Hindernis ist demnach der Konflikt zwischen freiwilligen und vermeintlich aufgezwungenen Aktivitäten. Das selbst auferlegte Training wird als Pflicht empfunden und steht im Gegensatz zu einer bevorzugten Freizeitbeschäftigung. Gelöst wird dieser Konflikt in den meisten Fällen auf dem Weg des geringsten Widerstandes. Daher gewinnt der gemütliche Abend vor dem Fernseher so häufig gegen das Fitnessstudio oder den Lauf durch den Wald.

Unser Gehirn macht uns einen Lebenswandel häufig nicht einfacher. Während die Chipstüte und die Tafel Schokolade ohne großen Aufwand zur Ausschüttung von Glückshormonen führen und uns sofort belohnen, dauert es beim Sport durchaus eine Zeit, bis er nicht mehr als Last, sondern Lust empfunden wird und sich im Spiegel erste Ergebnisse zeigen.

Dieser Belohnungsaufschub fällt vielen Menschen schwer und führt dazu, dass sie ihr Training früher oder später aufgeben und sich wieder für leicht zugängliche Belohnungen entscheiden.

Es ist auch ratsam die Hemmschwelle zum Sporttreiben möglichst weit zu senken. Wer sich bereits am Abend die Sportkleidung für den nächsten Morgen herauslegt oder die Sportsachen direkt zur Arbeit mitnimmt, findet seltener Ausreden die Trainingseinheit ausfallen zu lassen.

Entscheidend für den langfristigen Erfolg sind Spaß und Freude. Findet man an einer Sportart keine Freude, ist es sehr unwahrscheinlich, dass man ihr auf Dauer nachgeht. Daher sollte man sich stets von seinen eigenen Vorlieben leiten lassen. Denn nicht die Sportart ist entscheidend, sondern die Regelmäßigkeit der Bewegung. Wer ungern alleine ins Fitnessstudio geht, aber Freude an Teamsportarten findet, sollte sich stets für Zweites entscheiden. Zumal das Trainieren mit anderen die Motivation weiter steigert. Es ist ebenfalls sinnvoll verschiedene Sportarten auszuprobieren, bis man die “Richtige” gefunden hat.

Ein Lebenswandel sollte stets von realistischen Erwartungen begleitet werden. Fettpolster, die sich über Jahre angehäuft haben, werden nicht über Nacht verschwinden. Verfolgt man sein gestecktes Ziel jedoch in kleineren Etappen, kann Frust und Enttäuschung vorgebeugt werden. Ebenso sollten Rückschritte als normaler Bestandteil eines jeden Prozesses betrachtet werden.

Fast zwangsläufig wird der Gewichtsverlust früher oder später trotz Diät und Bewegung stagnieren. Dies ist jedoch keineswegs ein Grund sich demotivieren zu lassen. Gerade in diesen schwierigen Zeiten hilft eine etablierte Routine. Auch ist es trügerisch sich hauptsächlich auf das Gewicht zu verlassen. Wenn man trotz regelmäßigem Sport und gesunder Ernährung nicht abnimmt, heißt es keineswegs, dass sich der Körper nicht zum Positiven verändert.

Aufschluss darüber gibt die Messung der Körperzusammensetzung mittels seca mBCA. Bleibt auch das Gewicht stabil, zeigt er die eintretenden Veränderungen des Fett- und Muskelanteils und macht den tatsächlichen Erfolg von Training und Ernährungsumstellung sichtbar. Gerade in kritischen Phasen kann er die Motivation aufrechterhalten und die Rückkehr zu alten Verhaltensmustern verhindern.

Wer sich darüber im Klaren ist, dass ein Lebenswandel Zeit braucht und viele Diät- und Sportprogramme unrealistische Erwartungen wecken, hat gute Chancen, längerfristig an einer Ernährungsumstellung festzuhalten und auch Phasen der Stagnation durchzustehen.

Ab einem Punkt werden die Effekte immer stärker sichtbar und die neuen Ess- und Sportgewohnheiten zur Normalität, sodass man nur noch mit Kopfschütteln an seinen alten Lebensstil zurückdenkt.

Bild 1 © "zinkevych" / Adobe Stock

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren