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Hebamme - bis zur Geburt und darüber hinaus

Der Beruf der Hebamme gehört zu den Ältesten der Welt. Sein Ursprung lässt sich mehrere Jahrtausende bis ins alte Ägypten zurückverfolgen. Im antiken Griechenland und Rom erfreuten sich Hebammen großen gesellschaftlichen Ansehens. Auch finden sie Erwähnung in den Schriften griechischer Gelehrter und im Alten Testament. Als erstes überliefertes Hebammenlehrbuch gilt das Werk „Gynaikeia“ des griechischen Arztes Soranos von Ephesos, das im 2. Jahrhundert entstanden ist.

Inzwischen handelt es sich jedoch um ein hoch spezialisiertes Berufsbild. Die Hebamme überwacht den Verlauf der Schwangerschaft und kann den Großteil der Vorsorgeuntersuchungen durchführen. Anschließend übernimmt sie die Geburtsvorbereitung, leitet die normal verlaufende Geburt und führt die Erstuntersuchung des Neugeborenen durch. Mit der Geburt endet ihre Aufgabe jedoch nicht. In den folgenden Wochen begleitet sie die Mutter und das Neugeborene meist weiter. Bei regelmäßigen Hausbesuchen überwacht sie die Rückbildung der Schwangerschaft, steht den jungen Eltern mit Rat zur Seite und kontrolliert die Entwicklung des Kindes. In der ersten Lebensphase sollte die Kontrolle der Körpergröße, des Gewichts sowie Kopfumfanges engmaschig erfolgen, um Gedeihstörungen frühestmöglich zu erkennen.

Dazu steht Hebammen eine Vielzahl von präzisen Längenmesssystemen und Säuglingswaagenzur Verfügung. Für den mobilen Einsatz entwickelt, kann die Säuglingswaage seca 354 bei jedem Hausbesuch mitgeführt werden. Sie wird allen Anforderungen des Neugeborenen gerecht und kann das Gewicht auf bis zu fünf Gramm genau bestimmen. Mit dem Umfangsmessband seca 211 und der mobilen Messmatte seca 210 können Kopfumfang und Größe des Kindes schnell und leicht gemessen werden. Im Krankenhaus Betrieb werden Arbeitsabläufe durch die neue Babywaage seca 336 i vereinfacht und optimiert. Erweitert um den Messstab seca 232 n können Größe und Gewicht in nur einem Arbeitsschritt erfasst werden. Diese durch WLAN-Technologie voll integrationsfähige Säuglingswaage lässt sich mit Leichtigkeit in ein bestehendes Praxisnetzwerk einbinden. Durch die optionale Erweiterung um einen Barcodescanner wird zudem die Identifikation erleichtert. Die Messwerte werden drahtlos übertragen und können direkt in eine digitale Akte eingefügt werden. Zeitintensive Übertragungen sowie Verwechslungen und Schreibfehler gehören so der Vergangenheit an. Arbeitsabläufe werden beschleunigt, sodass mehr Zeit für eine ganzheitliche Betreuung in dieser wichtigen Lebensphase bleibt. Ähnlich ihrer historischen Vorbilder tragen Hebammen auch heute noch über den rein medizinischen Aspekt einen wichtigen Beitrag zur Geburtshilfe und der Gesunderhaltung von Mutter und Kind bei.

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