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Übermäßiges Gewicht ist kein rein kosmetischer Makel, sondern gehört zu den führenden Risikofaktoren für kardiovaskuläre und metabolische Erkrankungen. Laut der International Agency for Research on Cancer (IARC) erlaubt die aktuelle Evidenzlage auch davon auszugehen, dass mit steigendem Körpergewicht das Risiko für bestimmte maligne Tumoren zunimmt. Bisher konnten 13 Tumorarten identifiziert werden, deren Auftreten mit übermäßigem Gewicht in Verbindung steht, darunter auch häufige Arten, wie Brust- und Dickdarmkrebs. Eine kürzlich von den US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention (CDC) veröffentlichte Studie untersuchte die Inzidenz von Tumorerkrankungen, die mit Übergewicht und Adipositas assoziiert sind. Zwischen 2005 und 2014 stieg ihre Zahl um 7 % und machte am Ende des untersuchten Zeitraumes 40 % aller neuen Tumordiagnosen aus. Eine Ausnahme stellten kolorektale Karzinome dar, deren Auftreten durch effektive Vorsorgeuntersuchungen deutlich gesenkt werden konnt
Übergewicht und Adipositas gehören zu den Hauptrisikofaktoren für die Entstehung einer Vielzahl von Erkrankungen und stellen mittlerweile ein globales Gesundheitsproblem dar. Seit 1980 steigt die Zahl Übergewichtiger und Adipöser dramatisch an und erreichte im Jahr 2014 den Rekordstand von 1,9 Milliarden Menschen. Der seit 2015 jährlich am 11. Oktober stattfindende “World Obesity Day” beleuchtet verschiedene Aspekte des Kampfes gegen das Übergewicht und setzt sich zum Ziel die Problematik in den Fokus der Öffentlichkei
Die moderne Medizin ist ohne den Einsatz technischer Hilfsmittel unvorstellbar geworden. Der Prozess der zunehmenden Technisierung nahm bereits in den 1960er Jahren seinen Ursprung. Besonders in den USA setzte man frühzeitig auf den Einsatz technischer Neuerungen wie elektrischer Betten oder automatisierter Röntgenfilmentwickungsgeräte sowie Labordiagnostik im Klinikalltag. In den folgenden Dekaden spiegelte sich der technische Fortschritt auch stets in der Medizin wider. So gehören heutzutage Computer, digitale bildge
Das chronologische Alter einer Person lässt sich in der Regel zweifelsfrei anhand des Geburtstermins ermitteln. Das biologische Altern hingegen ist nur schwer quantifizierbar. Es gibt eine Vielzahl von Theorien über den Alterungsprozess, die ursächlichen Mechanismen bleiben jedoch weitgehend unbekannt. Man geht davon aus, dass es sich um einen multifaktoriellen Prozess handelt, der durch innere und äußere Faktoren, wie die genetische Ausstattung, den Lebensstil und Umweltfaktoren beeinflusst wird. In sei
Erhöhte Blutfett- und Cholesterinwerte gehören zu den Hauptrisikofaktoren für die Entstehung kardiovaskulärer Erkrankungen. Neben Blutdrucksenkern gehören daher Statine zu den weltweit am häufigsten verschriebenen Medikamenten. Statine hemmen die körpereigene Cholesterinsynthese und können so zu einer Senkung des Blutcholesterinspiegels beitragen. Mittlerweile wird ihre breite Anwendung jedoch kontrovers diskutiert und potenzielle Alternativen erforscht. Im Fokus des wissenschaftlichen Interesses steht z